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    The Aesthetics of Neutrality
    Sudeep Dasgupta

    The functional reduction of language to transparent communication manifests itself in the often violent cultural conflicts in contemporary geopolitics. Deploying Roland Barthes’ notion of “the neutral” through analyses of three artistic projects, an “aesthetics of neutrality” is figured as a counter-strategy which escapes linguistic clarity. The aesthetics of neutrality is both a cultural strategy and a political intervention that helps forge figurations which escape identitarian logic while emphasizing troublingly productive forms of being-in-relation.
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  • Paradox 3 (Foto: Lena Sudmann)
    Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf
    Laurette Burgholzer

    “Farewell cruel world.” Die Verweigerer ihrer eigenen Existenz beherrschen pathetische Abschiedsgesten sehr wohl, doch es gibt kein Entkommen. Ein Text über Slapstick Suicide und todsichere Gesten.
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  • Meer (Foto: Lena Sudmann)
    The Cosmos in Aesthetic Cosmopolitanism
    Nikos Papastergiadis

    Cosmopolitanism is an idea of our place in the world and an ideal of how to belong with other people. At its most utopian level cosmopolitanism proclaims a form of belonging that is free of boundaries and is open to the sensory awareness of the universe. In this essay I seek to explore the extent to which the world making activity of contemporary art is a form of the cosmopolitan imaginary. I will focus on the idea that the Biennale is a kind of world making activity and part of our cosmopolitan imaginary. I will also deploy the term cosmos in cosmopolitanism to address different forms of world making activity.
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  • Waiting (Foto: Lena Sudmann)
    Wider eindeutige Geschlechtlichkeit
    Jenny Schrödl

    Der Beitrag widmet sich verschiedenen Formen – und Spielräumen – des Entkommens von eindeutiger Geschlechtlichkeit am Beispiel unterschiedlicher Künstler_innen: Verkleiden (Narcissister), Verwandeln (Bridge Markland), Vermischen (Océan LeRoy) und Verzerren (Planningtorock).
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  • Stadion 2 (Foto: Lena Sudmann)
    Die entkommende Gemeinschaft
    Drehli Robnik

    Diverse politik-, sozial- und geschichtstheoretische Konzepte, die Flucht und Film, Absetzungen und Inszenierungen, als Orte/Momente von Sinnbildung und Machtformung starkmachen, werden in diesem Beitrag behandelt. Nicht alle werden gleich gut behandelt. Wie so oft sticht Kracauer alle. Ansonsten am Start: Deleuze, seine multi- und humilitudinalen Adepten, weit abgeschlagen Badiou. Clips aus Filmen, die das Entkommen im Titel tragen, laufen stumm und langsam mit.
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  • Maisfeld (Foto: Lena Sudmann)
    Escape from representation?
    Kristina Pia Hofer

    In this paper, Kristina Pia Hofer reflects on how the significance of material excess in exploitation cinema can complicate and enrich readings that focus on the politics of representation of trash film.
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  • Landscape (Foto: Lena Sudmann)
    (ES)CAPE: Penelopes Weben als Flucht an Ort und Stelle
    Uta Caroline Sommer

    Inwiefern kann Penelopes Weben als Flucht an Ort und Stelle im Anschluss an Deleuze begriffen werden und welche Akzentverschiebung ergibt sich – daran anknüpfend – mit Michel Serres’ Lesart der Figur der Penelope?
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  • Bosnia Home 3 (Foto: Lena Sudmann)
    “Die Illusion, ein normales Leben zu führen…”

    Senad Halilbasic

    Der folgende Text beleuchtet einige Funktionen des Theaters während der Sarajevoer Belagerung 1992-1995 und hinterfragt dabei im Besonderen die Begriffe der ‘Flucht’, der ‘Realitätsflucht’ und der ‘Illusion’ und versucht sie im Kontext der Belagerungssituation neu zu erfassen. Der mit Eskapismus eng verbundene problematische Begriff der Illusion wird seitens Zuschauender aber auch seitens Spielender beleuchtet. Dabei kommen an späterer Stelle ZeitzeugInnen zu Wort, die während der Belagerung neue Formen von Illusion zu erkennen glauben.
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  • © Lena Sudmann
    Leere Momente
    Vrääth Öhner

    Was weiß das Kino von der Flucht und vom Entkommen? Dem Vernehmen nach eine ganze Menge. Während der Eskapismus, den das Kino ermöglicht und befördert, von Beginn an Gegenstand kulturkritischer Angriffe war, wird er im europäischen Autorenfilm der 1960er und 1970er Jahre selbst thematisch: als Reflexion über die (Un-)Möglichkeit des Entkommens.
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  • Landscape (Foto: Lena Sudmann)
    Ästhetische Widerständigkeit
    Petra Löffler

    Michelangelo Antoninoni lotet in seinen Filmen Il Deserto Rosso, Blow Up und Zabriskie Point Strategien des Entkommens aus, die Kräfteverhältnisse verändern und dezidiert mit Politiken des Raums arbeiten. Sie produzieren auf diese Weise eine ästhetische Widerständigkeit, die unerwartete Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
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