Schlagwort: Gilles Deleuze

  • Leere Momente

    © Lena Sudmann

    Vrääth Öhner

    Was weiß das Kino von der Flucht und vom Entkommen? Dem Vernehmen nach eine ganze Menge. Während der Eskapismus, den das Kino ermöglicht und befördert, von Beginn an Gegenstand kulturkritischer Angriffe war, wird er im europäischen Autorenfilm der 1960er und 1970er Jahre selbst thematisch: als Reflexion über die (Un-)Möglichkeit des Entkommens.

  • Die entkommende Gemeinschaft

    Stadion 2 (Foto: Lena Sudmann)

    Drehli Robnik

    Diverse politik-, sozial- und geschichtstheoretische Konzepte, die Flucht und Film, Absetzungen und Inszenierungen, als Orte/Momente von Sinnbildung und Machtformung starkmachen, werden in diesem Beitrag behandelt. Nicht alle werden gleich gut behandelt. Wie so oft sticht Kracauer alle. Ansonsten am Start: Deleuze, seine multi- und humilitudinalen Adepten, weit abgeschlagen Badiou. Clips aus Filmen, die das Entkommen im Titel tragen, laufen stumm und langsam mit.

  • (ES)CAPE: Penelopes Weben als Flucht an Ort und Stelle

    Landscape (Foto: Lena Sudmann)

    Uta Caroline Sommer

    Inwiefern kann Penelopes Weben als Flucht an Ort und Stelle im Anschluss an Deleuze begriffen werden und welche Akzentverschiebung ergibt sich – daran anknüpfend – mit Michel Serres‘ Lesart der Figur der Penelope?

  • Ästhetische Widerständigkeit

    Landscape (Foto: Lena Sudmann)

    Petra Löffler

    Michelangelo Antoninoni lotet in seinen Filmen Il Deserto Rosso, Blow Up und Zabriskie Point Strategien des Entkommens aus, die Kräfteverhältnisse verändern und dezidiert mit Politiken des Raums arbeiten. Sie produzieren auf diese Weise eine ästhetische Widerständigkeit, die unerwartete Handlungsmöglichkeiten eröffnet.