• © Lena Sudmann
    Leere Momente
    Vrääth Öhner

    Was weiß das Kino von der Flucht und vom Entkommen? Dem Vernehmen nach eine ganze Menge. Während der Eskapismus, den das Kino ermöglicht und befördert, von Beginn an Gegenstand kulturkritischer Angriffe war, wird er im europäischen Autorenfilm der 1960er und 1970er Jahre selbst thematisch: als Reflexion über die (Un-)Möglichkeit des Entkommens.
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  • Paradox 3 (Foto: Lena Sudmann)
    Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf
    Laurette Burgholzer

    “Farewell cruel world.” Die Verweigerer ihrer eigenen Existenz beherrschen pathetische Abschiedsgesten sehr wohl, doch es gibt kein Entkommen. Ein Text über Slapstick Suicide und todsichere Gesten.
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  • Bosnia Home 3 (Foto: Lena Sudmann)
    “Die Illusion, ein normales Leben zu führen…”

    Senad Halilbasic

    Der folgende Text beleuchtet einige Funktionen des Theaters während der Sarajevoer Belagerung 1992-1995 und hinterfragt dabei im Besonderen die Begriffe der ‘Flucht’, der ‘Realitätsflucht’ und der ‘Illusion’ und versucht sie im Kontext der Belagerungssituation neu zu erfassen. Der mit Eskapismus eng verbundene problematische Begriff der Illusion wird seitens Zuschauender aber auch seitens Spielender beleuchtet. Dabei kommen an späterer Stelle ZeitzeugInnen zu Wort, die während der Belagerung neue Formen von Illusion zu erkennen glauben.
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